- Gemeinkostenzuschlagssätze 1: MGK und FGK
- Christian Mayr
- 30.06.2020
- Mittlere Reife
- Wirtschaft
- 10, 11, 12
Gemeinkosten anteilig verteilen mit Gemeinkosten-zuschlagssätzen
Für jeden Kostenträger, also für jedes unserer Produkte, können wir die Einzelkosten sehr genau bestimmen. Wir wissen schließlich, wie lange ein Mitarbeiter an diesem Produkt arbeitet und wie viele Rohstoffe verarbeitet werden müssen.
Zu den Herstellkosten unserer Produkte zählen neben den Einzel- und Sondereinzelkosten aber auch die Gemeinkosten.
Gemeinkosten, z.B. das Gehalt unseres Buchhalters, können nicht einem einzelnen Produkt zugeordnet werden. Trotzdem müssen sie in der Berechnung der Kosten berücksichtigt werden, denn unsere Herstellkosten sind später die Grundlage zur Berechnung der Verkaufspreise.
Um die Gemeinkosten sinnvoll auf die verschiedenen Kostenträger verteilen zu können, brauchen wir irgendeinen Maßstab bzw. eine Vergleichsgrundlage.
Man kann vernünftigerweise davon ausgehen, dass ein Produkt, das mehr Material verbraucht oder an dem mehr Mitarbeiter arbeiten, auch einen höheren Anteil der Gemeinkosten verursacht.
Die Grundlage zur Verteilung der Gemeinkosten sind also die Einzelkosten der Kostenstellen.
Zur Berechnung der Gesamtkosten berechnet man, wie viel Prozent der Einzelkosten zusätzlich als Gemeinkosten anfallen. Diesen Prozentsatz nennt man Zuschlagssatz.
Kostenarten
Material
Fertigung
Verwaltung
Vertrieb
Einzelkosten
2.450.000,00 €
2.399.000,00 €
-
-
Sondereinzelkosten
-
55.600,00 €
-
-
Gemeinkosten
143.560,00 €
2.750.300,00 €
865.500,00 €
264.500,00 €
MGK-Zuschlag: Materialgemeinkostenzuschlagssatz
Der Ansatz zur Berechnung des Zuschlagssatzes lautet dementsprechend:
2.450.000,00 € = 100 %
143.560,00 € = x %
- Erstellen Sie die Formeln mit diesen Zahlen und berechnen Sie den Zuschlagssatz.
- Ersetzen Sie die Zahlen durch Ausdrücke und formulieren Sie die allgemeine Formel für den MGK-Zuschlag.
https://www.tutory.de/entdecken/dokument/eb1c6130
Berechnung
A [...]
Arbeitsblatt
Wirtschaftskunde: Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
Tutory
Bild
Übersicht zu Selbstkosten mit und ohne Maschinenkosten
Bild
Wirtschaftskunde: Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung
videocam
Video
Am Beispiel von zwei unterschiedlich finanzierten, aber ansonsten völlig identischen Unternehmen wird die Notwendigkeit der Berechnung von kalkulatorischen Z...
Video, Event, Wettbewerb
Wirtschaftskunde: Sekundarstufe II, Erwachsenenbildung, Berufliche Bildung
build
Unterrichtsbaustein/-reihe
Beschreibung, Video und Übung zum Thema Herstellkosten Erzeugung und Umsatz
Unterrichtsbaustein/-reihe
Wirtschaftskunde: Sekundarstufe I
Bild
Aufgaben mit Lösungen zu den Kalkulationsverfahren
Wirtschaftskunde: Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung
Medien (1)
videocam
Video
Am Beispiel von zwei unterschiedlich finanzierten, aber ansonsten völlig identischen Unternehmen wird die Notwendigkeit der Berechnung von kalkulatorischen Z…
Video, Event, Wettbewerb
Wirtschaftskunde: Sekundarstufe II, Erwachsenenbildung, Berufliche Bildung
Unterrichtsplanung (2)
Bild
Aufgaben mit Lösungen zu den Kalkulationsverfahren
– Gemeinkostenzuschlagssätze 1: MGK und FGK
– Christian Mayr
– 30.06.2020
– Mittlere Reife
– Wirtschaft
– 10, 11, 12
Gemeinkosten anteilig verteilen mit Gemeinkosten-zuschlagssätzen
Für jeden Kostenträger, also für jedes unserer Produkte, können wir die Einzelkosten sehr genau bestimmen. Wir wissen schließlich, wie lange ein Mitarbeiter an diesem Produkt arbeitet und wie viele Rohstoffe verarbeitet werden müssen.
Zu den Herstellkosten unserer Produkte zählen neben den Einzel- und Sondereinzelkosten aber auch die Gemeinkosten.
Gemeinkosten, z.B. das Gehalt unseres Buchhalters, können nicht einem einzelnen Produkt zugeordnet werden. Trotzdem müssen sie in der Berechnung der Kosten berücksichtigt werden, denn unsere Herstellkosten sind später die Grundlage zur Berechnung der Verkaufspreise.
Um die Gemeinkosten sinnvoll auf die verschiedenen Kostenträger verteilen zu können, brauchen wir irgendeinen Maßstab bzw. eine Vergleichsgrundlage.
Man kann vernünftigerweise davon ausgehen, dass ein Produkt, das mehr Material verbraucht oder an dem mehr Mitarbeiter arbeiten, auch einen höheren Anteil der Gemeinkosten verursacht.
Die Grundlage zur Verteilung der Gemeinkosten sind also die Einzelkosten der Kostenstellen.
Zur Berechnung der Gesamtkosten berechnet man, wie viel Prozent der Einzelkosten zusätzlich als Gemeinkosten anfallen. Diesen Prozentsatz nennt man Zuschlagssatz.
Kostenarten
Material
Fertigung
Verwaltung
Vertrieb
Einzelkosten
2.450.000,00 €
2.399.000,00 €
–
–
Sondereinzelkosten
–
55.600,00 €
–
–
Gemeinkosten
143.560,00 €
2.750.300,00 €
865.500,00 €
264.500,00 €
MGK-Zuschlag: Materialgemeinkostenzuschlagssatz
Der Ansatz zur Berechnung des Zuschlagssatzes lautet dementsprechend:
2.450.000,00 € = 100 %
143.560,00 € = x %
– Erstellen Sie die Formeln mit diesen Zahlen und berechnen Sie den Zuschlagssatz.
– Ersetzen Sie die Zahlen durch Ausdrücke und formulieren Sie die allgemeine Formel für den MGK-Zuschlag.
https://www.tutory.de/entdecken/dokument/eb1c6130
Berechnung
A […]
Arbeitsblatt
Wirtschaftskunde: Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
Tutory
Tools (0)
Quellen (0)
Bildungsangebote, Termine, Veranstaltungen (2)
Event, Wettbewerb
Wikipedia-Eintrag von dem Begriff Kostenträger
Event, Wettbewerb
Wirtschaftskunde: Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung
videocam
Video
Am Beispiel von zwei unterschiedlich finanzierten, aber ansonsten völlig identischen Unternehmen wird die Notwendigkeit der Berechnung von kalkulatorischen Z…
Video, Event, Wettbewerb
Wirtschaftskunde: Sekundarstufe II, Erwachsenenbildung, Berufliche Bildung
Weitere Inhalte (1)
Bild
Übersicht zu Selbstkosten mit und ohne Maschinenkosten
Bild
Wirtschaftskunde: Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung
X
Mitmachen!
Das Projekt funktioniert ähnlich wie Wikipedia: Alle können beitragen und alle profitieren davon!
Mitmach-Aktivitäten sind zum Beispiel die Verbesserung der Suche, die Ergänzung von Links, die Bewertung
von Materialien, das Melden von Fehlern oder auch tatkräftig die Fachredaktionen zu unterstützen.